Einleitung

Der Bereich von Virtual Reality (VR) hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Diese Technologie wird auch für den Einsatz am Point of Sale (POS) sowie für Messeauftritte interessant. Die hier zum Einsatz kommenden Virtual Reality-Projekte sind, was deren Herstellung anbelangt, nicht mehr so aufwendig, wie sie das noch vor einigen Jahren waren. Darüber hinaus können diese Anwendungen nach Messebeendigung für weitere Aktionen oder für die Verbreitung auf weiteren Plattformen eingesetzt werden.

Der Einsatz von Virtual Reality auf Messen ist dort besonders für Dienstleistungen und Produkte geeignet, welche nicht am Messestand selbst im Original gezeigt werden können. Ebenso ist es mit Hilfe von Virtual Reality auf Messen auch möglich, einen Blick in ansonsten unzugängliche Bereiche oder in sehr kleine Produkte und deren Innenleben zu werfen. Als Beispiel kann hier das Innenleben einer Bohrmaschine oder das Innenleben von einem Uhrwerk angeführt werden. Ebenso kann auf einem Messestand auch Virtual Reality eingesetzt werden, wenn es viele unterschiedliche Produktausführungen gibt, welche dort vom Umfang her nicht gezeigt werden können und trotzdem von den Kunden besichtigt werden wollen.

Zusätzlich gehören hier auch Industrieanlagen und Immobilien mit dazu, die dann für die Originalpräsentation auf einen Messestand einfach zu groß sind. Denn ein kleiner Messestand kann bei Bedarf virtuell auf mehrere hundert Quadratmeter vergrößert werden!  Bei Planung einer solchen Umsetzung einer Multimedia Agentur fließen diese und noch weitere Überlegungen bei der Entwicklung mit ein.

Wie muss ein Standbetreiber auf einer Messe vorgehen, um Virtual Reality einzusetzen?

Die Anzahl der Aussteller auf Messen, die bereits Erfahrungen mit Virtual Reality gesammelt haben, ist derzeit noch überschaubar. Deshalb ist es hier sinnvoll, hier in die Vorplanungen und die Umsetzung eine dafür geeignete Multimedia Agentur, wie es zum Beispiel Bytewood zu beauftragen mit einzubeziehen und diesen Part einem Full- Service-Dienstleister zu übergeben. Gemeinsam mit Bytewood müssen dann zusammen mit den für den Unternehmensauftritt verantwortlichen Personen umsetzbare Konzepte erarbeitet werden, um dadurch die Messe-Ziele auch mit diesem Projekt zu erreichen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Einsatz von VR auch mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht werden kann. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass der VR-Part auf der Messe nicht langweilig wirkt, sondern Überraschungseffekte beinhaltet, die dann in den Köpfen der Standbesucher auch haften bleiben.

Agentur für Virtual Reality Messeauftritt?

Die Vorgehensweise einer Multimedia Agentur bei Virtual Reality Projekten ist der von anderen Projekten sehr ähnlich. Anfänglich wird gemeinsam mit dem Aussteller mit einer Konzeptentwicklung begonnen. Im Zuge desswen werden die dazu erforderlichen Fragen nach den Zielgruppen auf der Messe, den Produkten, nach der kommunikativen Botschaft sowie nach der Wirtschaftlichkeit gestellt. Nachdem über die Ideen Einigkeit mit dem Aussteller besteht, wird der virtuelle Auftritt von der Agentur umgesetzt. Dazu gehören in erster Linie die technische Vorplanung, die Softwareentwicklung, die Integration von Content und das nach außen wirkende Design. In der Regel ist für eine solche Umsetzung ein Zeitraum etwa 2 und 6 Monaten einzuplanen. Bei Fertigstellung wird die hier entwickelte Technik zum vereinbarten Termin auf dem Messestand aufgebaut und das vor Ort befindliche Standpersonal intensiv eingewiesen.

Welche Vorteile bietet VR bei Messeauftritten?

Zunächst kann mit Hilfe von VR eine Messepräsentation von Bereichen stattfinden, die sonst dort nicht gezeigt werden können (Innenleben von Produkten, Produkte, die sonst keinen Platz mehr auf dem Stand hätten; zu große Produkte, wie schwere Maschinen etc.). Dadurch wird der Messestand zu einer riesigen Fläche. Der Aufbau durch einen Full-Service-Dienstleister ist einfach und nach Einweisung kann hier auch eine unproblematische Bedienung erfolgen.

Ebenso entsteht der Effekt, dass der Aussteller sich von der Masse der Ausstellungsstände damit abheben kann.

Unter längerfristigen Gesichtspunkten gibt es durch die Virtual Reality auf Messeständen die Möglichkeit, eine außergewöhnliche Intensität für die menschlichen Sinne zu bieten (hier wird auch von Immersion – dem Eintauchen in eine virtuelle Umgebung – gesprochen). Durch jede kleine Veränderung des Kopfes wird ein schnelles und auch realistisches Feedback an die Augen gesandt und die Nutzer können sich frei im Raum bewegen und mit den Händen dann auch virtuelle Gegenstände benutzen. Wenn diese Technik dann weiter fortgeschritten ist, können hier auch Temperatur, Geruch sowie haptische Erlebnisse mit eingebunden werden.

Welche Nachteile bietet VR bei Messeauftritten?

Die Erschaffung einer solchen virtuellen Realität ist nicht mehr so aufwendig, wie viele vielleicht denken – dennoch entstehen einmalige Kosten für die Erstellung einer virtuellen Umgebung . Wenn auf dem Messestand nur eine einzige VR-Brille vorhanden ist, wird hier nur eine begrenzte Anzahl von Standbesuchern in den Genuss dieser Brille kommen. Was die anderen Besucher anbelangt, so besteht dort nur die Möglichkeit, dass diese an dem Erlebnis nur indirekt teilnehmen, in dem sich den Blickwinkel der Nutzerin oder des Nutzers auf einem zusätzlich installierten Bildschirm verfolgen. Auch kostet es einige Zeit, dass der Nutzer oder die Nutzerin die Brille aufgesetzt hat und eingewiesen wurde. Somit ist das Medium weniger für Massen von Besuchern, sondern eher für eine individuelle Beratung und Führung geeignet – die in der Regel zwischen 2 und 5 Minuten dauert.

Fazit

Die gesamte Technologie ist zum Einsatz auf einem Messestand bereits heutzutage sehr beeindruckend und dies wird sich in den nächsten Jahren noch in einem rasantem Tempo verändern, weiter entwickeln und dann in Bereiche eintauschen, die heute nur ungefähr vorstellbar sind. Wir freuen uns bereits jetzt diesen Weg als Multimedia Agentur mit unseren Kunden gemeinsam zu gehen!