Spiele machen Werbung sympathisch

Macht es Ihnen auch Spaß, wenn Sie die Welt aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben dürfen? Vielleicht wären Sie gerne ein Archäologe oder ein Astronaut. Vielleicht möchten Sie beim Spielen aber auch einfach nur testen, wie klug Sie sind, Sie möchten laufend Neues dazulernen und sich im Vergleich mit anderen messen. Spiele sind vielfältig, machen Spaß und lassen Sie Raum und Zeit vergessen. So mancher Spieler versucht immer wieder an seine Grenzen zu gehen und den nächsthöheren Leveln eines Spieles zu folgen – denn wer weiß, wie spannend sich das Konzept noch weiterspinnt? Und oft ist bei Erreichen aller Levels ein Bonus-System aktiv oder ein Gewinn wird in Aussicht gestellt.

Werbung und Spiel ergänzen einander ideal

Spiele können viele Zielsetzungen haben und ermöglichen es, Inhalte unterhaltsam und nachhaltig zu vermitteln. Die Werbung und das Spiel haben einiges gemeinsam. Spiele sind illusorisch. Dessen sind wir uns bewusst und wir akzeptieren es, wenn wir uns für ein Spiel entscheiden. Werbung ist ebenso unrealistisch. Kommen wir zu oft mit Werbung in Berührung, nervt uns manchmal ihr übertriebener Inhalt, den wir als reine Fiktion entlarven.

Doch eingebettet in den Rahmen eines Spiels wird Werbung nicht mehr als störend, sondern als amüsante Ergänzung und unterhaltsame Bereicherung empfunden. Durch die intensive Beschäftigung im Spiel nimmt der Rezipient den Werbeinhalt auf einer emotionalen Ebene aktiv wahr, während er klassische Werbeinhalte passiv auf der kognitiven Ebene konsumiert und auch rasch wieder vergisst.

Das Werbespiel sowie die dahinterstehende Marke bleiben uns durch ihren Unterhaltungs-
wert im Gedächtnis verankert. Diesen Vorteil machen sich Unternehmen gerne zunutze, indem sie ihre Werbebotschaften in Spielen integrieren. Auf diese Weise kann man mit Interessenten kommunizieren, neue Kunden in Form von Gewinnspielen hinzugewinnen und bereits bestehende Kundschaften weiter an sich binden.

Technische Spielekategorien

Die freiwillige Beschäftigung des Users mit der Werbebotschaft, das sogenannte Infotainment, ist die Ursache für den hohen Wirkungsgrad von Werbespielen, welche auch als Advertising-Games bzw. Ad-Games bekannt sind.

Beauftragte Spielkonzepte, welche die Vorstellung einer Marke bzw. eines Unternehmens verfolgen, gibt es bereits seit den 90er-Jahren. Manche Spiele haben sich eines derartigen Erfolges erfreut, dass sie sich von ihrer ursprünglichen Funktion als Werbeträger sogar entkoppelt haben und für weitere Umsätze und Produktneukreationen gesorgt haben. Viele Spiele aus dieser Zeit haben wir noch in guter Erinnerung. Diese Werbewirksamkeit erklärt ihren ungebrochenen Einsatz seit ihrem Beginn bis heute.

Technisch werden Ad-Games nach internationalem Sprachgebrauch als In-Game-Advertising bezeichnet, wenn Werbebotschaften in das Spiel eingeblendet werden. Hierbei unterscheidet man zwischen dem statischen In-Game-Advertising (SIGA) und dem dynamischen In-Game-Advertising (DIGA).
Beim SIGA werden nach dem Prinzip der Produktplatzierung Werbehandlungen und Produkt- und Markendarstellungen als fixe Bestandteile des Spieles in die Handlung integriert.

Beim DIGA hingegen dient das Spiel als temporärer Sender, in welchen orts- und zeitabhängig Werbebotschaften dynamisch ins Spiel hinein- bzw. wieder aus dem Spiel ausgeblendet werden.

Effizienz von Ad-Games – zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Besonders in einer Zeit der Reizüberflutung ist es wichtig, die Menschen am richtigen Ort und zur richtigen Zeit mit passenden Werbebotschaften abzuholen. Das bewegte Bild gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung, denn Bilder, Animationen und Filmteaser sind rascher erfassbar als die geschriebene Sprache und werden immer mit einer Emotion verbunden, die uns im Gedächtnis bleibt.

In einer genau vorausgeplanten Verbreitung von Ad-Games gewinnt vor allem das virale Marketing an Bedeutung. Diese Marketingmethode macht sich den raschen Verbreitungseffekt durch Social Media-Kanäle und die dort wirkenden speziellen Markenbotschafter, sogenannte Influencer, zunutze, die über ein überdimensionales Netzwerk an Kontakten verfügen und somit die Werbebotschaft rasch und in einem enormen Umfang über genau ausgewählte Zielgruppen streuen.

Ebenso können für die Optimierung der Wirksamkeit einer viralen Marketingmaßnahme auf Kundenwunsch auch spezielle Seeding-Agenturen für die zeit- und ortsgenaue Implementierung einer Werbestrategie beauftragt werden.

Durch den technologischen Fortschritt fällt Unternehmen die Verbreitung von Spielen heute sehr leicht. Daher können Ad-Games heute auch wirkungsvoller eingesetzt werden als früher. Sehr bewährt hat sich die Verbreitung von Ad-Games als Werbegeschenke (sogenannte Freebies) per Newsletteranmeldung. Nur wer sich für den Newsletter registriert, wird zum vollen Umfang eines Spieles zugelassen. Häufig werden Ad-Games daher als Gewinnspiele entwickelt, wenn ein Unternehmen viele neue Kundenkontakte generieren möchte.
Vor allem bei Großevents im Sportsektor gewinnen werbende Institutionen mit hoher Werbewirksamkeit durch Ad-Games in Form von Gewinnspielen zahlreiche neue Adressdateien und Kundenkontakte.

Authentizität macht Spiele erfolgreich

Wenn ein Unternehmen ein Ad-Game entwickeln möchte, ist es wichtig, Klarheit über die Unternehmensleitlinie und die Kernbotschaft zu haben, welche man der Öffentlichkeit vermitteln möchte. Je kreativer die Botschaft mit der richtigen Strategie vermittelt wird ohne dabei die Bewahrung der eigenen Authentizität zu vernachlässigen, desto höher wird der Werbeeerfolg sein. Wer sich als Unternehmer Gedanken darüber macht, wie er die Besonderheiten seines Produkts bzw. seiner Dienstleistung auf originelle Weise in eine Spielhandlung einbaut und dabei zielgenau seine Kundschaft anspricht, hat bereits einen Startvorteil.

Der Prozess einer Spielekonzeption sollte in wechselseitiger Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber und dem Spieleautor erfolgen, denn die Welt des Spiels ist sehr umfangreich und die Entwicklung eines wirkungsvollen Ad-Games sollte daher von professioneller Hand umgesetzt werden. In Abhängigkeit der jeweiligen Firma und deren Angebote gibt es unterschiedlich geeignete Möglichkeiten an Strategien, um das Unternehmensthema auf unterhaltsame und werbewirksame Art zu vermitteln. Auch lohnt es sich nach Angaben von Experten, nicht nur die Stärken sondern auch eventuelle Schwächen eines Unternehmens taktisch geschickt in den Spieleverlauf miteinzubauen. Dieser ehrliche Umgang mache die Werbebotschaft sehr sympathisch und wecke Vertrauen.

Verschafft man sich einen Überblick über die angebotenen Spielekategorien, so kann man sich von der Vielfalt des Angebots überzeugen. Häufig finden Rollenspiele, Quiz-, Action-, Strategie- und Simulationsspiele sowie Sportspiele große Nachfrage.

Und was die digitale Steuerung zur Effizienzmessung von Werbespielen anbelangt, so können Unternehmen heute die Akzeptanz der eingesetzten Methode genau überprüfen. Auf dieser Basis können wertvolle Daten über das Verhalten von Interessenten (sogenannten Leads) und bereits vorhandenen Kunden gewonnen und ausgewertet werden.

Erforderliche Medien-Kanäle und technische Voraussetzungen für Spiele

Wer Interesse hat, für seine Firma ein werbewirksames Spiel zu entwickeln, sollte sich fragen, über welche Hard- und Software bzw. über welche Medien-Kanäle er seine Zielgruppe am besten erreicht. Wie bereits erwähnt, gelingt die Verbreitung eines Werbespiels per Social Media besonders rasch und umfangreich.

Social Games werden direkt im Web gespielt. Zahlreiche Games werden heute als Onlinespiele bzw. Spiele-Apps angeboten. Umfangreiche Spiele werden nach wie vor als Download-Anwendungen für den Personal Computer erstellt.

Berücksichtigt werden sollte heute der enorme Zuwachs von mobilen Endgeräten und die Notwendigkeit einer browserfreundlichen und responsiven Programmierung von Ad-Games. Immer mehr Menschen ziehen das Tablet und das Smartphone vor, weil diese Geräte im Alltag jederzeit einfach und bequem zu handhaben sind.

Augmented und Virtual Reality – Technologien haben Zukunftspotenzial bei Spielen

Wer auf der Suche nach neuen und originellen technischen Softwareanwendungen für seine Spielekonzeption ist, kann sich bei Bytewood als Spezialist für Augmented Reality (AR) und Virtual Reality-Anwendungen (VR) beraten lassen.

Bytewood hat bereits für mehrere Auftraggeber sehr erfolgreiche Spiele im 2D- und 3D-Bereich entwickelt.
Ein Beispiel einer Augmented Reality Anwendung, die im Stil einer interaktiven Schnitzeljagd als Entdeckerspiel umgesetzt wurde, ist das Mobile Game
„DIE GARTEN TULLN – spielend entdecken“, welches 2018 anlässlich des zehnjährigen Jubiläums in Auftrag gegeben wurde.

Auch bereits erfolgreich im Einsatz ist die Spieleinstallation „Museum Runner“ im Museum Niederösterreich in St. Pölten, eine 2D-Spieleanwendung, die von 4 Spielern gleichzeitig per Smartphone genutzt werden kann.

Ein Beispiel für eine Virtual Reality-Simulation ist „Stonehenge Explorer“ im Mamuz Museum in Mistelbach. Die Simulation, die seit 2016 große Begeisterung bei den Anwendern findet, ermöglicht es dem Museumsbesucher, sich auf einem realen Quad sitzend, virtuell in der Welt eines Archäologen zu bewegen.

Zusammenfassung

Im Rahmen eines Werbespiels (engl. Ad-Game) wird Werbung von vielen Menschen als amüsante Ergänzung und unterhaltsame Bereicherung empfunden. Die Botschaft wird auf einer emotionalen Ebene aktiv wahrgenommen und bleibt durch ihren Unterhaltungswert im Gedächtnis des Spielers.

Durch den technologischen Fortschritt und die zahlreichen Social Media-Kanäle ist die Verbreitung von Spielen heute sehr rasch möglich. Bewährt hat sich die Verbreitung von Ad-Games per Newsletteranmeldung. Häufig werden Ad-Games als Gewinnspiele entwickelt, wenn ein Unternehmen rasch viele neue Kundenkontakte generieren möchte.

Die digitale Steuerbarkeit erlaubt eine Effizienzmessung von Werbespielen, um die Akzeptanz der eingesetzten Methode zu überprüfen und auszuwerten.

Der Prozess einer Spielekonzeption sollte zur Optimierung seiner Werbewirksamkeit in wechselseitiger Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber und einem professionellen Spielekonzipienten erfolgen.